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Der
letzte Ausweg
Vereinzelt, in seinem Losgelöstsein von dem Urgrund der Entstehung,
strebt ein Teil nach oben. Zurück bleiben die der Vegetation entblößte
Oberfläche und die Ahnung an eine Selbstverständlichkeit, deren Verschwinden
erst in der unwiederbringlichen Endgültigkeit deutlich wird.
Das Symbol der Hoffnung kommt nicht, verspricht keine Rettung, sondern
zieht sich zurück, entschwindet in eine blaue Weite, die fahl geworden
ist. Eine Insel, klein, zerbrechlich, trägt das Sehnen von uns weg,
das nicht fest genug verankert war, um der Bedrohung Widerstand leisten
zu können.
Die dünne Decke ist aufgebrochen und gibt den Blick frei in die Unterwelt,
deren mathematisch exakte Konstruktion schon vernichtet hat, was als
ewigwährend galt.
Das willkürlich Wachsende wird verdrängt durch das planend Geschaffene,
das in seinem Fortschreiten die Erstarrung der Weit vorantreibt.
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Der letzte Ausweg
Farbradierung 1980 49,
0x 39,5 cm
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